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Moderation

Ob Filmgespräch oder Podiumsdiskussion, lokale Kultureinrichtung oder internationales Filmfestival, ob in deutscher oder englischer Sprache, ich führe gern durch Ihr Programm. Die Vorbereitung erfolgt mit Ihnen gemeinsam oder durch mich in Ihrem Auftrag.

Die unten dokumentierten Beispiele geben Ihnen eine Eindruck des thematischen Spektrums, in dem ich Moderationen übernehme sowie der unterschiedlichen Veranstaltungsformen und -orte. Darüber hinaus moderiere ich häufig die Veranstaltungen der von mir kuratierten Programme. 


Beispiele

Filmfest Dresden 2017
Retrospektive „In Syrien auf Montage“
Seit den 1950er Jahren unterhielt die DDR enge Verbindungen zu Syrien. Erstmals zeichnet eine Retrospektive die vielgestaltigen politischen und wirtschaftlichen Beziehungen beider Länder anhand von Wochenschau-Ausschnitten und DEFA-Dokumentarfilmen von 1955 bis 1980 nach, die zugleich einen tieferen Einblick in die Geschichte Syriens erlauben. Im Zentrum des Programms stehen die beiden Filme „In Syrien auf Montage“ (1970) und „Syrien auf den zweiten Blick“ (1971) von Winfried Junge („Die Kinder von Golzow"), die der Regisseur persönlich in Dresden vorstellt. Mehr im Dresdener Kinokalender oder im Festival-Katalog (PDF)


Werkstatt der Kulturen Berlin 2017
Arabische Filmreihe im Black History Month: Ali im Paradies/Jannat Ali/My Name Is Not Ali
Dokumentardfilm von Viola Shafik, Ägypten/Deutschland 2011, Dokumentarfilm, 89 min, Arabisch/Französisch - englische Untertitel. Anschließend Gespräch mit Viola Shafik und Renate Leiffer
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Akademie der Künste Berlin 2016
Uncertain States: Goethe Institut Damaskus | Im Exil
Syrischer Filmabend in Kooperation mit dem Goethe-Institut.
Dokumentarfilm Haunted von Liwaa Yazji, Syrien 2014, 112 Min., Arabisch mit englischen Untertiteln.
Anschließend Gespräch mit Liwaa Yazji. Moderation: Irit Neidhardt. In englischer Sprache
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Days of Cinema 2016 (Foto: FilmLab Palestine)

Sakakini Center Ramallah / Palästina 2016
bei den: Days of Cinema Ramallah / Jerusalem / Bethlehem
das Podium: Glow of Memory. Retrospective of German-PLO cooperation in film-making
The PLO’s film-making was a work in exile. Different ways of collaboration with befriended states, organizations or comrades were necessary for the production and distribution of the works. Some films were credited as PLO productions, other were not. The reason for the missing credit often is simply that until the end of the 1990s it was not common to mention the financer of a film. Because of the Palestinian conditions this makes it difficult to trace and define the film heritage though. Mehr

ALFILM Arabisches Film Festival Berlin 2016 (Foto: ALFILM)

Arsenal Berlin 2016
beim: 7. ALFILM – Arabisches Filmfestival Berlin, im Spotlight: Cousins/Cousinen. Jüdisch-arabische Identitäten im postkolonialen kulturellen Diskurs
Die Podiumsdiskussion: Jüdische Araber im postkolonialen kulturellen Diskurs – Wer schaut auf wen? (in englischer Sprache)
Künstlerische Auseinandersetzungen mit der multiethnischen und multireligiösen Vergangenheit der arabischen Welt erfahren in den letzten Jahren einen stetig wachsenden Zuspruch sowohl im Film als auch in Literatur und Populärkultur, wie im letzten Jahr u.a. die star-gespickte ägyptische Prime Time Serie „Das jüdische Viertel“ während des Ramadan zeigte. Weiter im Text | Videomitschnitt

Dubai Film Market 2014 (Foto: Dubai International Film Festival)

Dubai International Film Festival 2014
In der Sektion “Forum” des Dubai Film Market
die Podiumsdiskussion: Co-production means business
Discover the latest co-production treaties, incentives and tax credits that make co-producing such an important lifeline for the film industry. Gain first-hand insight from international experts on structuring a co-production, working with peers from around the world and go global.
Panelists: Guneet Monga, CEO & Producer, Sikhya Entertainment; Sabine Sidawi, Producer, Orjouane Productions; Laurent Lavolé, Manager, Gloria Films; Bero Beyer, Producer, Augustus Film; Christine Kopf, Curator, Film Prize of the Robert Bosch Stiftung; Moderator: Irit Neidhardt , Director, mec film.
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Forum Expanded Think:Film No.2 2014 (Foto: Berlinale)

Berlinische Galerie 2014
beim: Forum Expanded Think:Film No.2
die Filmvorführung im Programmblock: Counter Narratives 1: Samer Yazbek Interviewed by Rania Stephan (Libanon 2013, 35'), followed by a conversation with Rania Stephan and Irit Neidhardt on filming and writing.
In her video Rania Stephan reflects on the difficulty of conducting an interview, while the Syrian writer and activist Samar Yazbek speaks about writing and images, life and death in the time of revolution, and the experience of exile.
Tagungsprogramm 

InSearch OfEurope 2013 (Foto: Samuli Schielke)

Kunstraum Kreuzberg / Bethanien Berlin2013
Im Begleitprogramm der Ausstellung InSearch OfEurope
Der Abend: Zur Lesbarkeit politischer Positionen im ägyptischen Film
Die Filmvorführung ‘Terror und Kebab’ (Ägypten 1992, Arabisch mit deutschen Untertiteln) und
die anschließende Diskussion mit: Fadi Abdelnour (ALFILM), Bettina Gräf (ZMO Berlin); Einführung und Moderation: Irit Neidhardt (mec film).
Sherif Arafa’s Terror und Kebab (al-Irhab wal Kabab, 1992) erzählt die Geschichte eines kleinen Beamten in Kairo, der angesichts der ägyptischen Bürokratie – und ganz besonders des Dauergebets des zuständigen Beamten – durchdreht und den Aufstand probt. Der Film hatte in der arabischen Region ein mehrfaches Millionenpublikum und zählt zu einem der erfolgreichsten ägyptischen Filme überhaupt. Er lief sogar in US-amerikanischen Lichtspielhäusern und fand, eine Seltenheit für kommerzielles Kino, Einzug in filmwissenschaftliche Analysen. Es interessierten dabei vor allem der Anti-Islamismus sowie das gesellschaftliche Kaleidoskop, das der Film zeichnet. Weiter im Text | Videomitschnitt der Diskussion 

DOK.fest 2012, Markuskirche (Foto: R. Schulz)

Markuskirche München 2012
Im Rahmen des DOK.fest München
das Filmgespräch zu Pary El-Qalqilis Dokumentarfilm Schildkrötenwut, mit der Regisseurin, Autorin Silvia Wolkan, Schnittmeisterin Ulrike Tortora und dem Protagonisten Mousa El-Qalqili in der Markuskirche München, eine Kooperation des DOK.fest mit der ev. Stadtakademie
"Was macht ein Kind mit den Geschichten seiner Eltern?" Pary El-Qalqili macht aus der ihres Vaters einen Film. Seit er nach 12 Jahren aus Palästina wieder zurück in Deutschland ist, sitzt er unten im Keller, zurückgezogen in seinen Panzer wie eine Schildkröte. Die Tochter will wissen, was er erlebt hat. Sie will nicht locker lassen, will erfahren, wie er 1961 nach Deutschland flüchtete, sich dort von Baustelle zu Baustelle arbeitete und schließlich ihre Mutter heiratete. SCHILDKRÖTENWUT zeichnet das Schicksal eines Flüchtlings nach, der nicht zur Ruhe kommt. Aber SCHILDKRÖTENWUT ist auch ein Film über Vater und Tochter, die die Vergangenheit erfahren müssen, um ihre Gegenwart zu leben. (Text: Jette Mehlberg) Mehr

Kino im Alten Wiehrebahnhof Freiburg 2011
in Rahmen des freiburger filmforum
die Podiumsdiskussion: Tage des Zorns. Mediale Reflexion des arabischen Frühlings
Filme, die nach den Revolten in Tunesien und Ägypten gemacht wurden, sind heiße Ware, rar und oft noch nicht fert ig. Unter dem Titel „Tage des Zorns. Mediale Reflexion des arabischen Frühlings“ versammeln wir eine Auswahl topaktueller Produktionen aus Tunesien und Ägypten, die im Rahmen eines Panels mit den verantwortlichen Filmemachern und  Medienkünstlern diskutiert werden. In ihrem work in progress TUNISIE ANNÉE ZÉRO dokumentiert die tunesische Filmemacherin Olfa Chakroun das Leben in einem Vorort von Tunis nach der Revolution. Und aus der German University in Cairo werden Video-Arbeiten von Studierenden gezeigt und diskutiert. Mehr im Katalog (PDF)

ALFILM - Arabisches Film Festival Berlin 2010 (Foto: ALFILM)

Werkstatt der Kulturen Berlin 2010
in Rahmen von ALFILM - Arabisches Filmfestival Berlin
die Podiumsdiskussion in Fokus »Migration«, Fremdbilder und Selbstdarstellung von arabischen Migranten im Film. In Kooperation mit dem Zentrum Moderner Orient ZMO, Berlin
Die Podiumsdiskussion im Rahmen des diesjährigen Fokus Migration möchte sich vor allem der Frage nach der Fremddarstellung und der Selbstdarstellung arabischer Migrant/inn/en widmen. Wie nähern sich arabische Filmemacher/ innen dem Thema? Welche Motive für Migration werden aufgegriffen (persönliche, wirtschaftliche, kriegsbedingte Gründe; freiwillige vs. erzwungene Migration)? Welche Themen werden ausgelassen? Brechen die Filme stereotype Vorstellungen oder nehmen sie sie auf, bestärken sie diese? Verändern die Filme den Blick auf das Thema?
Es diskutieren: Ahmed El-Maanouni, Filmemacher; Dr. Samuli Schielke, Ethologe ZMO; Mokhtar Shehata, Schriftsteller und Filmemacher; Viola Shafik, Regisseurin und Filmkritikerin; Daniela Swarowsky, Filmemacherin und Kuratorin; Diskussionsleitung: Irit Neidhardt. Mehr