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Kino und arabische Welt

Auf diesen Seiten finden Sie Angebote der freien Autorin, Kuratorin und Referentin Irit Neidhardt zum Themenbereich Kino und arabische Welt.

In meiner im weitesten Sinne publizistischen Arbeit betrachte ich Filme aus den unterschiedlichsten Perspektiven, sei es künstlerisch, politisch, sozial, ökonomisch oder technologisch. Ich befasse mich mit Fragen der Produktion ebenso wie mit der Präsentation und Rezeption von Bewegtbildern. Es geht dabei um Aspekte der arabischen Gesellschaften und Politik, um den europäischen Blick auf die Nachbarregion im südlichen und östlichen Mittelmeer sowie Facetten der europäisch-arabischen Kooperation.
Dazu gehört das in der arabischen Welt äußerst populäre Genre des Musikvideos ebenso wie die Zusammenarbeit beider deutscher Staaten mit der palästinensischen Befreiungsorganisation PLO im Bereich Film und Fernsehen in den 1970ern und 1980ern; arabische Frauenfilme in den Jahren vor den Volksaufständen, die Ende 2010 in Tunesien begannen; die kritisch-analytische Auseinandersetzung mit der europäischen Finanzierung arabischer Filme oder die Frage nach der Entstehung der Bilder, die aus dem und über den Krieg in Syrien zu sehen sind.

Um eine konkrete Vorstellung meines Angebots in den Bereichen Kuratierung von Filmreihen, Vorträge und Filmgespräche, Seminare und Workshops, Podiumsveranstaltungen, Moderation und Texte zu erhalten, sehen Sie sich gerne auf dieser Homepage um. Sie finden in jeder Rubrik Beispiele und Referenzen vorheriger Veranstaltungen.

Für Anfragen wenden Sie sich gerne über die u. a. Adresse an mich.

Aktuelles

Project Development Workshop des Filmförderpreises der Robert Bosch Stiftung für Zusammenarbeit Deutschland und arabische Welt 2017. (Foto: Aysegül Kandemir)


Text
Angriff und Beleidigung.
2002 erschien Ziad Doueiris Film „The Attack“; eine Verfilmung des Bestsellers „Die Attentäterin“ von Yasmina Khadra (2005). 2017 legte Doueiri mit „The Insult“ einen weiteren Film mit Palästinabezug vors. Vor allem in arabischen Ländern wird „The Insult“ heftig angegriffen. BDS ruft zum Boykott auf, wobei es nicht um diesen Film geht, sondern um die Tatsache, dass Doueiri Jahre zuvor  „The Attack“ in Israel gedreht hatte.
Nachdem „The Insult“ auf dem Filmfest München im Juni 2018 mit dem Friedenspreis des Deutschen Films – „Die Brücke“ ausgezeichnet wurde, kommt der Film im Oktober 2018 unter dem Titel „Der Affront“ in die deutschen Kinos. Irit Neidhardt nimmt den Boykottaufruf und die Palästinafilme des libanesischen Regisseurs Ziad Doueiri in den Blick.
In: inamo 95 | Herbst 2018, S. 32-34


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