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Kino und arabische Welt

Auf diesen Seiten finden Sie Angebote der freien Autorin, Kuratorin und Referentin Irit Neidhardt zum Themenbereich Kino und arabische Welt.

In meiner im weitesten Sinne publizistischen Arbeit betrachte ich Filme aus den unterschiedlichsten Perspektiven, sei es künstlerisch, politisch, sozial, ökonomisch oder technologisch. Ich befasse mich mit Fragen der Produktion ebenso wie mit der Präsentation und Rezeption von Bewegtbildern. Es geht dabei um Aspekte der arabischen Gesellschaften und Politik, um den europäischen Blick auf die Nachbarregion im südlichen und östlichen Mittelmeer sowie Facetten der europäisch-arabischen Kooperation.
Dazu gehört das in der arabischen Welt äußerst populäre Genre des Musikvideos ebenso wie die Zusammenarbeit beider deutscher Staaten mit der palästinensischen Befreiungsorganisation PLO im Bereich Film und Fernsehen in den 1970ern und 1980ern; arabische Frauenfilme in den Jahren vor den Volksaufständen, die Ende 2010 in Tunesien begannen; die kritisch-analytische Auseinandersetzung mit der europäischen Finanzierung arabischer Filme oder die Frage nach der Entstehung der Bilder, die aus dem und über den Krieg in Syrien zu sehen sind.

Für Anfragen wenden Sie sich gerne über die u. a. Adresse an mich.

Aktuelles

Funding Guide for Arab Producers 2019. Zusammengestellt von Irit Neidhardt, produziert von Beirut DC in Zusammenarbeit mit Terrso (open source, kein Copyright). download pdf | online ansehen


Vortrag
Dienstag, 14.05.2019 ab 18:30 Uhr, Konferenzsaal der DAG, Calvinstrasse 23, Berlin
Jerusalem, Jeruschalajim, al-Quds – Über die Wahrnehmung und Verankerung von Palästinabildern im europäischen Bewusstsein
Einführung: Harald Moritz Bock, DAG-Generalsekretär. Moderation: Botschafter a.D. Dr. Gerhard Fulda, DAG-Vizepräsident
Anschließender Umtrunk. Bitte melden Sie Ihr Kommen an per mail bitte bis zum 10.05.2019
Von Jerusalem haben alle ein Bild, sei es fotografisch, filmisch, politisch oder eine ganz private Erinnerung. Wenn die Stadt, oder generell auch Palästina, Israel oder das Heilige Land, zur Sprache kommen, verläuft die Debatte meist emotionaler als Gespräche über andere Länder, sei es im Privaten oder in der internationalen Politik. Woher rührt der persönliche Bezug? Was macht diese Stadt so außerordentlich? Der Vortrag zeigt anhand von Fotografien und Filmen, die hauptsächlich vor der Nakba entstanden sind, wer Palästina wie dargestellt hat. Es geht um christlich-religiöse Fotografie ebenso wie um britisch-koloniale und zionistische Filme sowie palästinensische Alltags- und Pressefotografie. Irit Neidhardt zeigt die enorme Bandbreite der Interessen hinter den fotografischen und filmischen Bildern auf und erläutert die politischen und ökonomischen Bedingungen für ihre Herstellung und Verbreitung. Anhand der Bildpolitik werden Machtverhältnisse, Besitz und Inbesitznahme, Verdrängung, Vertreibung und Verleugnung im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar.


Text
Oscar nominiert: "Capernaum" und "Of Fathers and Sons". In: inamo97 | Frühjahr 2019, S. 51-52. online


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