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2019


Newsarchiv 2017 | 2018

Unregelmäßig Informationen über Veranstaltungen in Berlin erhalten.


Podium
16.4.2019 bei der Documentary Convention in Leipzig
Tackling Documentary Distribution: Fallstudien vom Verleih arabischer Dokumentarfilme im Kino. Podiumsgäste: Mélanie Simon-Franza (Just Doc, Frankreich), Ahmed Sobky (Zawya Distribution, Ägypten) und Irit Neidhardt (mec film, BRD); Moderator: Jad Abi Khalil.
(Als Teil des Moduls: Distribution, Circulation & Sales)


Podium
30.3.2019 17:30 bis 19:00 im Metropolis Art Cinema in Beirut (Libanon)
Gespräch mit internationalen VertriebsagentInnen über Ankäufe und Verkaufsstrategien jenseits der großen Verleihfirmen und dem Platz für arabisches Kino auf dem internationalen Filmmarkt. Mit: Daniela Elstner (Doc&Film International), Frederic Corvez (Urban Distribution), Hedi Zardi (LuxBox), Irit Neidhardt (mec film), moderiert von Myriam Sassine (Abbout Productions) 


The Media Majlis (Foto: NU-Q)

Moderation
19.3.2019 um 19.00h im Projection Theatre, The Media Majlis at Northwestern University in Qatar
The Final Stages: Viewership, Censorship and Distribution
How do you distribute films without cinemas? What is the danger of being limited to the festival circuit? What can film festivals offer beyond distribution? Who censors? How do you secure a market for your film? How do you get distributors on board? And when is the right time to do this?
These are by no means clear-cut and transparent questions—even to members of the film industry.
Join Arab film distributor Irit Neidhardt in discussion with a panel of creatives and practitioners as they try to shed light on the topics from multiple perspectives, including those of a Qatari filmmaker, film festival director, and international filmmaker. weiter


Vortrag
Di, 22.1.2019 um 19.00 im Freizeitheim Lister Turm, Walderseestr. 100, Hannover
O Jerusalem! Welt- und Filmbilder -  Über die Verankerung von Palästinabildern in der nordwesteuropäischen Alltagskultur
Von Jerusalem haben alle ein Bild, sei es fotografisch, filmisch, politisch oder eine ganz private Erinnerung. Wenn die Stadt, Palästina, Israel oder das Heilige Land zur Sprache kommen, verläuft die Debatte meist emotionaler als Gespräche über andere Länder; sei es im Privaten oder in der internationalen Politik. Woher rührt der persönliche Bezug? Was macht Jerusalem so bedeutsam?
Die Veranstaltung beleuchtet die fotografische und filmische Präsenz und Bedeutung Jerusalems und Palästinas. Auf mittelalterlichen Landkarten war Jerusalem der Nabel der Welt. Biblische Szenen aus Palästina hatten ihren festen Platz in der Malerei, die seit der Erfindung des Drucks als Massenware in den eigenen vier Wänden hing. Mit der Erfindung der Fotografie fanden diese Motive Eingang in die industrialisierte Bilderwelt. Mittels der Fotografie suchte die Kirche den biblischen Text wissenschaftlich zu belegen, Filme gaben und geben seit der Erfindung des Mediums 1896 vor, die Wirklichkeit vor Ort wahrheitsgetreu darzustellen. Nur wer im Besitz der neuen Maschinen zum technischen Abbild war hatte und hat massentaugliche Definitionsmacht darüber, was Palästina sei. Erst in den späten 1960er Jahren begannen palästinensische Filmschaffende damit, eigene Werke herzustellen, bis heute sind diese jedoch marginal. weiter