2026


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(Grafik: Veranstalterinnen)

Filmgespräch
From Ground Zero. The Untold Stories from Gaza
Sonntag, 1.2.2026, Pilkentafel, Flensburg
Die Kurzfilmkollektion mit 22 Filmen aus Gaza zeigen Flensburger Studierende am 1. Februar in Kooperation mit filmkorte e.V. in der Pilkentafel. Der Eintritt ist frei.
Zwischen Trümmern und Zeltstädten, dem Meer und dem Himmel erzählen 22 Filmemacher·innen aus Gaza von ihrem Alltag inmitten der systematischen und gezielten Ermordung und Vertreibung von Palästinenser·innen. Gedreht zwischen Dezember 2023 und März 2024 fangen die drei- bis sechsminütigen Filme individuelle Perspektiven auf die Realität in Gaza ein. Von Dokumentar- über Spielfilm, Animationen bis hin zu experimentellen Formen bringen die Filme Geschichten von Trauer, Überlebenswillen, Freude und Hoffnung auf die Leinwand, die sonst oft unerzählt bleiben. Initiiert wurde die Kollektion FROM GROUND ZERO vom palästinensischen Filmemacher Rashid Masharawi, aus der wir bereits beim Kurzfilmstreifzug 2025 einen Film in St. Marien gezeigt haben.ine Veranstaltung von Studierenden der Europa-Universität und der Hochschule Flensburg in Kooperation mit filmkorte e.V.
Im Anschluss an den Film wird es ein moderiertes Gespräch mit Irit Neidhardt und Rahaf Shamaly geben.
Irit Neidhardt ist Filmpublizistin und betreibt mec film, einen Weltvertrieb für Filme arabischer Regisseur·innen, in dessen Katalog auch From Ground Zero gehört.
Rahaf Shamaly ist Sängerin der Sol Band aus Gaza und ist mit ihrer Band in dem Film No (Regie: Hana Awad) der Kollektion zu sehen.


Gespräch
En équilibre instable
24.1.2026, 14:15h, Palace, Solothurn, im Rahmen des Rencontres auf den Solothurner Filmtage
«Venues d'ailleurs»: Der Pariser Radiosender «Radio Beur» leistet in den 1980er Jahren, zusammen mit dem Frauenverband «Les Yeux Ouverts» (Die offenen Augen) Pionierarbeit. In der Sendung «Beur et féminin» erhalten junge Frauen mit arabischem und subsaharischem Hintergrund eine Stimme. Sie stellen die Autorität ihrer Ehemänner in Frage, sprechen offen über ihre Beziehungen und das, was sie als familiäre Diktatur empfinden. In diesem Konstrukt haben manchmal auch ihre eigenen Mütter eine zweifelhafte Rolle, wenn sie auf Kosten ihrer Töchter die Unterdrückung fördern, der sie selbst ausgesetzt waren. Den Film – ein erstaunliches Zeitdokument – realisierte Edna Politi für das französische Erziehungsdepartement.
«Venues d'ailleurs» wird als integraler Bestandteil eines kombinierten Programms aus Film und Gespräch gezeigt. In dieser Veranstaltung mit dem Titel «En équilibre instable» kann das Publikum den Ehrengast der 61. Solothurner Filmtage, Edna Politi, vertieft kennenlernen. Das Gespräch wird von der Filmkuratorin und Spezialistin für arabisches Kino, Irit Neidhardt (Berlin), moderiert. Simultanübersetzung auf französisch und deutsch. (Gespräch ca. 60', Film 26'; Gesamtdauer ca. 90')